Die Geschichte der erfolgreichen S4/HANA-Migration des Erzgebirgsklinikums - 1
Mit dem Ende der Unterstützung für R/3 durch SAP ist der Bedarf der Krankenhäuser, auf S/4HANA umzusteigen, dringlich geworden.
Lesen Sie diesen Artikel, um zu erfahren, wie ontron einen reibungslosen Übergang sicherstellt, wie es durch unser jüngstes Projekt mit dem Erzgebirgsklinikum (EGK) exemplarisch gezeigt wird.
Hintergrund des Migrationsbedarfs des EGK
Das Erzgebirgsklinikum, ein Konglomerat aus vier Krankenhäusern, stand vor einer komplexen Herausforderung. Sie mussten mehrere Kombinationen verschiedener Enterprise-Resource-Planning- (ERP) und Krankenhausinformationssysteme (KIS), nämlich SAP IS-H und Nexus, in einer einheitlichen S/4HANA-Plattform konsolidieren. Dies erforderte einen nahtlosen Übergang, der den täglichen Betrieb nicht störte und gleichzeitig die einzigartigen Funktionen beibehielt, die für jeden Standort von entscheidender Bedeutung sind.

Da die Beziehungen zwischen dem EGK und ontron auf eine 20-jährige Geschichte zurückblicken, hat sich der Kunde direkt an uns gewandt, als er vor dieser Aufgabe stand. Wir danken der Leitung des Erzgebirgsklinikums zutiefst für ihr Vertrauen und ihre Bereitschaft, diese anspruchsvolle Migrationsreise mit uns anzutreten. Ihre Weitsicht und Zusammenarbeit waren entscheidend für den Erfolg des Projekts und demonstrierten ein lobenswertes Maß an Führungsqualitäten und Engagement für Innovation.
Der strategische Ansatz von ontron
- Das Vorprojekt inklusive Analyse sowie Zeit- und Budgetplanung
- Die Fachkonzeptphase
- Die Umsetzung
- Testmanagement
- Der „Go-Live“
- Hypercare-Phase
Fachkonzeptphase
Von besonderem Interesse ist die Fachkonzeptphase des Projekts. Zum ersten Mal stellte ontron unser standardisiertes Modell der Prozesse für die Gesundheitsorganisationen, vor: „Das ontron Healthcare Reference Model“.
Am Ende dieser 7-minütigen Lektüre werden Sie Folgendes erfahren:
Vor Projektbeginn hatten wir eine konkrete Vorstellung davon, wie zukünftige Prozesse aussehen könnten und wie sie sich in IT-Systemen, konkret in SAP, in Verbindung mit den entsprechenden KIS-Systemen widerspiegeln würden. Da alle wesentlichen Teile des Fachkonzepts vorgefertigt waren, konnten unsere Berater diese schnell an die Parameter des Kunden anpassen. Stellen Sie sich einen Schneider vor, der standardisierte Teile des Anzugs nimmt und sie an die Maße einer Person anpasst. Aber im Gegensatz zu Maßschneidern, die eine Reihe von Maßen und Anpassungen vornehmen, hat ontron dank unserer Out-of-the-Box-Lösung die gesamte Anpassung in einem Arbeitsgang erledigt.
Die Fachkonzept-Phase des Projekts war einzigartig, da wir dem Kunden während der gesamten Migration „Ready-to-Wear“-Konzepte zur Verfügung stellten und diese erst gemeinsam verfeinerten. Das ist in der Tat etwas Außergewöhnliches und völlig Neues. Ich hoffe jedoch, dass dies in Zukunft zum Standardansatz wird, da dadurch Projektlaufzeiten und damit der Aufwand für Auftraggeber und Beratungsunternehmen deutlich reduziert werden können, was Projekte für die Auftraggeber natürlich deutlich günstiger macht.
